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We are now well and truely in Peru and I have a really strong feeling I will like it here. Ecuador was stunning and the scenery of the Andes didn´t stop to impress, but there is something about Peru that grabs me more. I suppose we have started to see a bit more of the ancient cultures and feel more settled travelling around South America. On leaving Cuenca the scenery changed drastically. The green lush mountains soon changed to arid barren ones, which eventually disappeared to give way to endless Banana plantations. After crossing the border we had entered the north Peruvian desert coastline. There is just flat sandy nothingness, intercepted by some attempts of agriculture and the odd settlement. We spend the first couple of days in the tiny beach village of Punta Sal. Time to take a rest, stroll along the beach and drink vast amounts of Inca Cola (strangely addictive, despite the sickly bright yellow stickyness). We had pitched our tents right on the beach, which was great fun. Wilf went on a fishing trip, but dare I say his catch was´t exactly enough for dinner....
Our next stop on our way down to Lima was Huanchaco, which is a fishing village just outside Trujillo (Peru´s second largest town). The fishermen here still keep up with the ancient tradition of going out on tiny reed boats, which are shaped like cigars and only last 2 to 6 month. Just big enough for one person to sit on they paddle their way through the surf and stay out all day. On their way back in they are greeted by family members and local restaurant owners inspecting the catch of the day. It´s great to sit om the Pier and just watch the world go by. Near the village are the ruins of Chan Chan city, which was built by the Mochu people, a little talked about Pre-Incan culture. This has been by far the most impressive sight I have seen so far. I had never heard anything about it and when you stroll along the old pathways there you can´t comprehend why it is not publicised more. There are nine huge temples and surrounding settlements. We had a really good guide, who made the celebration squares, meeting areas and wells etc come to life. They are still busy uncovering more and constantly find new sections that had been covered by the desert sand. Near there we also visited the pyramids of the Moon and the Sun, which were equally impressive and have impressive artwork around all the levels that are still being uncovered. While we were near a big town for the first time in a few weeks we couldn´t resist the temptation of having some western entertainment and went to the cinema. The film (Troy) was more than lacking but that gave us more opportunity too observe the whole scene. The films are shown in English with Spanish subtitles which means that we can understamd it, if it wasn´t for the chattering by the rest of the crowd. While it seems hard to listen and talk, reading and talking go hand in hand and there was a constant humming sound (not as annoying as one individual driving you crazy, it was more of an acceptable background noise). The whole seating was fun too, because they just sell tickets at the front door and you go to the screen you want to see, which means people keep walking in to check for any empty seats which were not there to be found 20 minutes ago. Throw in the odd crying baby in the middle of a battle scene and you´ve got the picture. Great experience.
Wir sind jetzt voll und ganz in Peru und ich habe das Gefuehl es wird mir hier gefallen. Ecuador was wunderschoen und die Landschaft hat mich unaufhoerlich beeindruckt, aber irgendwas hier in Peru reisst mich mehr mit. Ich nehme an, es liegt daran, dass wir jetzt schon etwas mehr von denalten Kulturen gesehen haben und uns mehr an Suedamerika gewoehnt haben. Nachdem wir Cuenca verlassen hatten, veraenderte sich die Landschaft drastisch. Die gruenen ueppigen Berge verwandelten sich in trockene oede Berge und selbst die verschwanden und wir fuhren durch scheinbar endlose Bananenplantagen. Nach der Grenzueberschreitung fuhren wir durch die Wueste entlang der nordperuanischen Kueste. Sie streckt sich entlang des ganzen Landes und wird nun hin und wieder von einigen landwirtschaftlichen Versuchen und der ein oder anderen Ansiedlung unterbrochen. Wir verbrachten die ersten paar Tage in einem kleinen Stranddorf namens Punta Sal. Hier konnte man perfekt entspannen, am Strand langbummeln und massenweise Inca Cola trinken (ein leuchtend gelbes klebriges Getraenk, an das man sich trotzdem irgendwie gewoehnen kann). Wir hatten unsere Zelte direkt am Strand aufgebaut, was toll war. Wilf ist bei einem Fischausflug mitgefahren aber ich muss verraten, dass seine Ausbeute nicht gerade genug fuer ein Mittagessen war...
Unser naechster Stop in der Wueste war Huanchaco, ein kleines Fischerdorf in der Naehe von Trujillo, der zweitgroessten Stadt in Peru. Die Fischerleute hier leben immer nach einer uralten Tradition und fahren jeden Tag auf winzigen Riedbooten, die wie Zigarren aussehen und nur 2-6 Monate halten, aufs Meer hinaus. Auf den Booten, die gerade mal gross genug fuer eine person sind, paddeln sie sich durch die Brandung und bleiben den ganzen Tag draussen. Bei der Heimkehr werden sie von Familienangehoerigen und Restaurantbesitzern begruesst, die den Fang des Tages inspektieren. Das alles kann man sich herrlich vom Rand der Landebruecke ansehen. In der Naehe des Dorfes liegt Chan Chan, eine uralte Stadt der Mochu, ein Volk, dass vor den Inkas lebte und von denen man kaum etwas hoert. Das war bis jetzt der beeindruckenste Ort, den wir besucht haben. Ich hatte vorher nie davon gehoert, aber wenn man dort die alten Gaenge entlangschlendert, kann man nicht verstehen, dass es nicht bekannter ist. Die Stadt besteht aus 9 Tempeln und den umliegenden Ansiedlungen. Wir hatten eine tolle Fuehrung, die die ganzen Versammlungsplaetze usw zum Leben kommen lassen hat. Die Ausgrabungen halten immer noch an und es werden staendig neue Abschnitte gefunden, die unter dem Wuestensand vergraben waren. Ganz in der Naehe haben wir noch die Pyramiden der Sonne und des Mondes besucht, die auch sehr beeindruckend waren und tolle Zeichnungen entlang der verschiedenen Stufen haben, die immer noch ausgegraben werden.
Wo wir schon das erst mal seit ein paar Wochen in der Naehe einer groesseren Stadt waren, konnten wir etwas westlicher Unterhaltung nicht wiederstehen und sind zum Kino gefahren. Der Film (Troy) hat sehr zu wuenschen uebrig gelassen, aber dadurch hatten wir Gelegenheit das eigentliche Kino auf uns wirken zu lassen. Die Filme werden auf English mit Spanischen Untertiteln gezeigt. Das bedeutet, dass wir es verstehen koennen, wenn da nicht das Geplappere der andern Zuschauer waere. Waehrend zuhoeren und gleichzeitig erzaehlen etwas schwierig ist, scheinen sich lesen und quatschen perfekt zu ergaenzen und so entsteht ein unaufhoerliches Brummen, was aber nicht so nervig ist, wie eine Einzelperson, die dazwischenquatscht. Es ist eher so ein Hintergrunggeraeusch. Der Sitzplan selbst ist auch sehr lustig. Am Eingang werden ganz einfach Karten verkauft und man sucht sich dann aus, welchen Film man sieht. Das bedeutet aber, dass unaufhoerlich Leute reinkommen und nach leeren Plaetzen suchen, die es schon vor 20 Minuten nicht mehr gab. Dann stelle man sich noch ein weinendes Baby waehrend einer Schlachtscene vor und das Bild ist komplett. Tolle Erfahrung!
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