Bam, Iran, Islamic Republic of
29° 6' N 58° 21' E
Nov 05, 2005 15:49
Distance 4784km

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Text written in: German

ilja und sabis kleines reiselexikon, teil 1

aller anfang: sind im moment an der grenze zu pakistan und haben schon ein gutes stueck hinter uns. so sind wir zuerst mit unserem geliebten campingbus ali von der schweiz aus ueber italien, slowenien und kroatien nach budapest gefahren, um uns dort die letzten partymoeglichkeiten vor der islamischen welt einzuverleiben. so blieben wir eine woche mit guten leuten aus der heimat am sziget-festival in budapest, um dann ohne ali die zugreise in die ukraine anzutreten. dort nun sprachen wir russisch und bekamen dafuer sogar ein hotelzimmer und was zu essen in livov, kiew, odessa und auf der krim. und da wir uns besonders muehe gaben bei den substantiven wie schiff (karabl), ticket (bilet) und istanbul (stanbul), verkauften uns die netten ukrainer sogar eine kabine auf einem schiff von sevastopol nach istanbul.

was wir nun alles so erlebt und gesehen haben sprengt den rahmen dieser seite. nachfolgend sind nur unsere bisherigen stationen gennant und weiter unten willkuerlich ein paar details der bereisten laender eroertert. mehr davon solls dann wieder in der schweiz geben,  zusammen mit fotos und einem bierchen. hier also die route, fuer alle die eine landkarte in der hand halten oder ein gutes geographisches gedaechtnis haben:

istanbul, geikbayiri (in der naehe von antalya), egirdir, konya, goereme (kappadokyen), kayseri, kahta, nemrut dagi (berg), sanliurfa, mardin, diyarbakir, van, dogubeyazit.  dann der grosser gump: IRAN: tabriz, ghazvin, alamut mountains, ramsar (kaspisches meer), teheran, mashad (heilige stadt im osten), esfahan, yazd, shiraz, bam.

die grobe weitere route sieht etwa folgendermassen aus: pakistan, indien, sri lanka (ueberwintern), indien, nepal, (ev. tibet), indien, pakistan, china, kirgisien, russland, polen, deutschland, schweiz. aber sehr wahrscheinlich kommt eh alles anders.

 

anti-israel demo: gab es in esfahan vor ein paar tagen. wir waren puenktlich um 10 uhr vor ort, nicht um zu demonstrieren, sondern um zu schauen was die arabische welt zu israel meint. als wir auf dem imam khomeini square eintrafen, waren nur ein paar vereinzelte leute und ein paar plakate zu sehen. doch dann kamen sie von allen seiten - straff in militaer-, maenner- und frauengruppen unterteilt - einmarschiert. die meisten mit transparenten oder schildern auf farsi. jene in englisch prangerten die imperialisten israel und amerika an - und weil man eh schon am demonstriern war, forderte man gerade auch noch das recht nach ziviler nutzung der atomenergie. gegen mittag war der square ueberflutet von menschen, die alle sehr friedlich waren, miteinander diskutierten und freude hatten, wenn wir fotos von ihnen machten (die kommen dann in der naechsten runde). einige leute erzaehlten uns auch, dass man bezahlt wurde, resp. nicht arbeiten gehen muss, wenn man an die demo kam. desshalb warens wohl auch so viele leute (sogar das militaer marschierte mit, auf befehl von oben nehm ich an). war ein komisches gefuehl an einer staatlich organisierter demo zu sein, umringt von sicherheitsleuten, die einem vor einem nicht existenten feind beschuetzen wollten. in der schweiz ists irgendwie immer umgekehrt...

 

bam: war wohl mal ne gemuetliche wuestenstadt mit einer wunderschoenen (unbewohnten) altstadt aus lehmhaeusern. seit dem erdbeben siehts aber eher aus wie in einem kriegsgebiet. kein einziges haus, welches noch ganz steht und nur sehr wenige, die wieder errichtet wurden. die meisten ueberlebenden sind ausgewandert, die verbliebenen leben in containern oder zelten - ein sehr trister anblick. das einzige was bam noch bieten kann sind unendlich gute und suesse datteln. das sind nicht mehr fruechte, das ist ein dessert in seiner vollkommenheit. wuerde euch gerne ein paar schicken, aber leider schickt die post nur am samstag und mittwoch pakete ins ausland. heute ist sonntag und bis mittwoch sind wir wohl schon in pakistan.

 

benzin: ein liter benzin kostet in der tuerkei: 2.50 chf, ein liter im iran: 9 rappen (diesel: 2 rappen). die busse im iran sind dementsprechend spottbillig. edelbus (volvo) 3.50 chf fuer 7 stunden, bus 2. klasse (merzedes benz) 2 chf. auch sonst ists recht billig hier, was unser reisebudget natuerlich freut. gehts so weiter, reichts fast fuer zwei jahre, hehe.

 

essen: is(s)t ziemlich langweilig. reis und fleischspiesschen. vegetarisch? haben wir leider nicht, was ist das uberhaupt. ah doch wir haben vegetarische pizza: suesser, dicker teig, dann viel mais, peperoni, und komischer kaese - fast wie in italien. den iranern scheints zu schmecken, denn es gibt fast an jeder ecke ein fastfood restaurant und die sind meistens nicht leer. nun, wir freuen uns auf pakistan und indien. dort solls auch kraeuter und gewuerze geben (die gibts zwar hier auch, aber irgendwie nur im bazaar und nie im restaurant).

 

fotos: wir haben uns viel muehe gegeben, nicht so die leute vom fotolabor im iran. violette und gelbe streifen mitten durchs foto, fettfingerabdruecke auf den negativen und eine extrem schlechte aufloesung auf der cd haben uns zutiefst enttaeuscht. nun wir nehmen es als souvenir und schauen, ob es in pakistan nicht ne billige digitalkamera zu finden gibt. diese fotos kann dann niemand mehr schlecht entwickeln. es gab trotzdem ein paar gute, siehe unten.

 

fragen: mindestens hundert mal am tag geben wir folgende antworten: schweiz, ja verheiratet, nein noch keine kinder, wir studieren, geschichte, ja iran ist sehr schoen, ja die iranischen leute sind sehr nett usw. die fragen darauf koennt ihr euch ja vorstellen. kann sehr anstrengend sein, vorallem da zusaetzlich noch mindestens 300 leute hello sagen im vorbeigehen. was solls, osttuerkei war noch schlimmer.

die leute sind aber sowohl im iran wie auch in der tuerkei extrem hilfsbereit und gastfreundlich. so haben wir in der tuerkei literweise tee und essbares angeboten bekommen und im iran ebenfalls, so gut es ramadan eben erlaubte. terroristen haben wir bis jetzt keine getroffen und auch das rumwandern zu spaeter stunde ist kein problem. fuehlen uns hier sicherer als in gewissen europaeischen staedten!

 

frauen und maenner: ja das ist so ne sache im iran. also ein kleines geschlechterproblem kann man den iranern nicht absprechen. maenner sprechen eigentlich nur mit mir und geben nur mir die hand, frauen tun das entsprechende eigentlich nur mit sabine (mit ausnahmen natuerlich). sabi ist manchmal luft und ihre fragen werden an mich gerichtet beantwortet. der versuch die totale trennung von mann und frau in der oeffentlichkeit aufrecht zu erhalten wird aber wohl ueber kurz oder lang scheitern muessen. zwar ist es den beiden geschlechtern theoretisch verboten, in der oeffentlichkeit miteinander zu sprechen. so gehen meistens maenner mit maennern und frauen mit frauen auf der strasse (abgesehen von familien), in den bussen gehen die frauen brav nach hinten und die richtige frau wird bei traditionellen familien oft noch von den eltern ausgesucht. die jungen befinden sich aber in einem dilemma, denn in den letzten paar jahren lockerte sich die ganze beziehung ein wenig unter kathami und in den staedten und moderenen familien ist es nun auch ueblich, dass die jungen ihre ehepartnerInnen selber aussuchen koennen (manchmal ist sogar sowas wie ein boyfriend oder girlfriend erlaubt). das problem ist nur, man darf nicht mit dem anderen geschlecht sprechen, wenn man nicht verheiratet ist. dadurch kommt es dann zu absurden szenen wie der folgenden: ein kurzer briefkontakt im park: willst du mich heiraten? ja, du mich auch? und zwei wochen spaeter wird dann geheiratet. (so wurde uns das szenario jedenfalls erzaehlt). auch an anderen stellen kommt es immer wieder zu unvermeidlichen kontakten zwischen den geschlechtern und es ist offensichtlich, dass viele menschen sich ein anderes zusammenleben wuenschen wuerden. so verfluchen denn auch viele die regierung und auessern den wunsch nach europa auszuwandern. was bekanntlich nicht so einfach ist, vorallem da maenner ihren pass erst nach zwei jahren militaer erhalten und bei uns leute wie blocher an der macht sind.

 

kappadokien: kappadokien liegt in der zentraltuerkei und ist ein ganz irrer ort. es gibt da irgend so weiches gestein, und wenn das wind, wetter und menschen  ausgesetzt ist, gibt's die verruecktesten gebilde, landschaften und raeume... weil der stein da so weich ist, haben die leute kurzerhand ihre wohnungen da reingegraben, und die kann man heute noch ankucken (ohne leute drin), zudem gibt's ganz viele lustige steinsformen, von kleine maennlein ueber pilze bis hin zu gesichtern (siehe auch foto). auf jedenfall kann man da tagelang rumlaufen und kucken...

 

kopftuch: wie allgemein bekannt gehoert hier der kopfschmuck unters kopftuch; schlendert man aber durch die strassen teherans (d.h. man rettet sich von verkehrsinsel zu verkehrsinsel, siehe auch "verkehr") bemerkt man schnell, dass die sittenpolizei (ja, die gibt's) nicht ganz so streng ist... es wird viel haar gezeigt und die kopftuecher sind an sich kopfschmuck. Trotzdem: so ganz ohne darf sich frau trotzdem nicht auf der strasse zeigen, das gilt auch fuer alle nicht-muslimische touristinnen, und ich als solche waer manchmal schon froh koennt ich das bleiben lassen, handkehrum waeren die "hello misters", die wir die ganze zeit zu hoeren bekommen, dann noch haeufiger. die durchaus interessante frage, wie lange's noch geht, bis die frauen hier "oben ohne" auf die strasse duerfen, ist schwer zu beantworten, weil der mensch ist ein gewohnheitstier und so weiter und so fort; hinzu kommt, dass zivile proteste hier nicht so einfach zu organisieren und durchzufuehren sind wie in der schweiz (und wir tun uns ja schon schwer damit...)

 

landschfaft im iran (und eigentlich auch in der tuerkei): viel sand, viel steine, viele berge. ah ja und dann sind da noch ein paar wuesten. insgesamt also sehr karg und praktisch nirgends wald oder wiese, abgesehen von der kueste am kaspischen meer im iran, wo es fast schon tropisch mit urwald und extrem hoher luftfeuchtigkeit ist. fuer so ne ueberlandbusfahrt wunderschoen, aber insgesamt sehr lebensfeindlich, trocken und im sommer bestimmt extrem heiss.

 

prostitution: prostitution gibt es im iran offiziell nicht, genau so wenig wie ausereheliche beziehungen. trotzdem gibts fuer iranische maenner ne praktische erfindung, die sich "temporary marriage" nennt. ein mann und eine frau koennen sich fuer ein paar stunden, ein paar tage oder ein paar monate voruebergehend verheiraten und dann wieder scheiden lassen. das ist dann sowas wie "legale prostitution".

a propos prostitution: wir waren im heiligen schrein des imam reza in mashad und haben dort ein paar propagandabuecher ueber den islam bekommen. eines nennt sich "western civilisation throu muslim eyes" und ist sehr interessant zu lesen. man erhaelt einen einblick, wie islamische fundamentalisten (nicht die islamische bevoelkerung, wohl gemerkt) die westliche zivilisation sieht. ein kapitel war nun den frauen und der prostitution im westen gewidmet und da hiess es folgendes: im westen ist prostitution nicht mehr noetig, da die normalen frauen den prostituierten die arbeit wegnehmen - und das erst noch gratis. den rest des buches koennt ihr euch ja vorstellen, jedenfalls sind wir sowas von degeneriert im westen, dass man eigentlich nur noch zum islam uebertreten kann. (aber ueberlegts euch gut, denn ein abfallen vom islam wird mit dem tod bestraft!)

 

ramadan: puenktlich auf den ersten ramadantag sind wir in den iran eingereist. d.h. nichts essen, nichts trinken, nicht rauchen usw. von 6 uhr morgens bis 6 uhr abends, jedenfalls nicht in der oeffentlichkeit. haben dann also immer spaet im hotel gefruehstueckt, den tag ueber nur hinter bueschen oder in einer dunklen strassenecke ein paar nuesschen verdrueckt und dann puenktlich bei sonnenuntergang ein restaurant aufgesucht. den ganzen monat hindurch haben wir, abgesehen von zwei, drei ausnahmen niemanden gesehen, der auch nur anstalten gemacht haette was zu essen oder zu trinken. dies aus gutem grund. sieht dich naemlich die polizei oeffentlich essen, so kannst du zwischen peitschenhieben oder einer geldstrafe waehlen. wenn du kein geld hast, biste wortwoertlich am arsch. jaja die iranische regierung schaut halt noch fuer ordnung und disziplin (nicht so wie in frankreich). hinter verschlossenen tueren zeichnet sich aber ein anderes bild ab: man isst und trinkt gerne und unsere schaetzung ist, dass ca. 50% aller iranerInnen den ramadan nicht wirklich einhalten.

 

suchtmittel: variieren stark von land zu land. in der ukraine gibts vodka fast billiger als wasser (spricht fuer sich), waehrend es in der tuerkei an jeder ecke tee gibt, und wir haben uns oft gefragt, ob die tuerken ohne schwarztee wohl auf den teein-entzug kaemen... wird wohl ewig ein  geheimnis bleiben... wir sind einer teein-vergiftung auf jedenfall nur knapp entkommen, und dies auch nur dank der aeusserst leckeren alternative apfeltee (gruss an yael...) trotz der muslimitaet und all den ganzen moscheen gabs in der tuerkei immerhin noch bier, was wir dann im iran ganz fest vermissen taten, zumal es auch keinen schnaps gab und wein auch grad nicht. dafuer schmauchen die iranischen lastwagenfahrer gerne ein opiumpfeifchen,  fuers gemuet oder so, ja, afghanistan ist nahe...
tabak ist natuerlich allgegenwaertig, auch wenn man waehrend des ramadans kaum jemand auf der strasse rauchen sah, hinter verschlossenen tueren wird immer geschlotet und abends dann nargile/qalyan geraucht - mmh... ein weiteres produkt mit hohem suchtfaktor sind die iranischen datteln und es laesst sich nur hoffen, dass sie in pakistan auch so suess sind...

 

verkehr: an alle eltern und sonstige besorgte: bitte diesen abschnitt auslassen. danke. fuer alle andern: JA, es gibt ampeln im iran, aber wir sind nicht ganz sicher, ob die iranis ihren sinn und zweck begriffen haben, oder ob das einfach schoene bunte lichter sind... aber bekanntlich gewoehnt man sich ja an alles, so auch an das verkehrschaos, und an die art wie man hier die strasse ueberquert (einfach frisch froehlich drauflos). die busfahrer sind von anstaendig bis wahnsinnig und scheinen bisweilen nicht zu wissen, ob links- oder rechtsverkehr herrscht; was uns manchmal auch ein bisschen sorgen macht ist die tatsache, dass alle lastwagenfahrer opium zu rauchen scheinen, aber bis jetzt ist uns noch nichts groeberes passiert. alles in allem funktionierts irgendwie, wie alles andere auch.

 

verkehrsmittel: seit wir also den lieben ali in budapest gelassen haben, sind wir komplett auf bus, bahn, schiff und alles was da rumfaehrt angewiesen. nach der ukraine, wo wir immer im zug rumgetuckert
sind, war fertig baehnli, und ab der tuerkei waren's dann meistens busse, die uns von A nach B brachten. in der tuerkei sind dies meistens "luxusbusse" (angeschrieben mit "lueks"), die puenktlicher als die sbb sind (obwohl das ja auch nicht mehr viel heisst...) und es gibt sogar tee und kuchen. das einzige minus sind die willkuerlichen piss-pausen, das heisst, man kann den tee gar nicht richtig geniessen, weil immer die frage im raum schwebt, wann denn wohl der naechste stop sein wird... Im Iran sind die Busse dann nicht mehr ganz so neu (aber trotzdem wahlweise mit "beautiful bus" oder "superlux" angeschrieben) und schnell (obwohl die fahrer natuerlich alles geben), und wir haben die tuerken im verdacht, ihre alten busse in den iran zu verfrachten und fragen uns, ob die dann wohl weiter nach pakistan wandern... ein weiteres kapitel waere der bordunterhaltung zu widmen, vor allem im iran, wo filme in unertraeglicher lautstaerke gezeigt werden (natuerlich) alles farsi und vom "supreme leader" khameini nach sitte und moral geprueft... oede oede oede langweilig bis nervig, aber ja. wir haben gelernt, dass ohrenstoepsel ins handgepaeck gehoeren. im gegensatz zur tuerkei weiss man im iran auch nie genau, wann die busse eigentlich abfahren und wie lange die reise geht (der ausdruck "saat" in farsi heisst uhr, zeit und stunden...). manchmal kommt man morgens um zwei an anstatt morgens um 5, manchmal wartet man 2 stunden mit laufendem  motor am busbahnhof, bis sich genuegend leute gefunden haben, die an denselben ort wollen. aber: man kommt vorwaerts. und das ist schoen.

die taxis sind billig, und wahrscheinlich waeren sie noch viel billiger, wenn wir nicht die ganze zeit den tourist price zu zahlen haetten... auf  jedenfall ist es nichts ungewoehnliches, auch fuer distanzen von 300 oder 400 kilometer rasch ein taxi zu nehmen... waehrend man in der tuerkei eher mal noch als stoeppler mitgenommen wurde, gilt im iran generell jedes auto ist ein taxi, und das taxi ist voll wenn WIRKLICH nichts mehr reingeht.. die stadtbusse im iran sind huebsch nach maennlein und weiblein getrennt, das heisst, ich muss nach hinten und ilja darf vorne einsteigen, auch in  der metro gibts extra frauen-wagen, die man von weitem erkennen kann: lauter dunkel vermummte...


wc: wc's gibts, wenn sie auch meistens stinken. das lustige an den iranischen wc's ist bloss, dass man kein wc papier braucht und die drecksarbeit auch nicht selbst mit einem wasserkrug erledigen muss (wie z.b. in der tuerkei) sondern dass bei jedem wc ein schlauch vorhanden ist, mit dem man dank hochdruck alles sauberkriegt, was da sauber werden muss.

anmerkung meinerseits als frau mit kopftuch und all dem gehenk und verhuelle... es ist also ganz schoen tricky, auf diesen steh-wc's zu pissen, ohne dass irgendwas nass wird was nicht nass werden sollte... die iranischen frauen haben das echt besser drauf.

 

wiedersehen: getroffen und uns sehr darueber gefreut haben wir halb fribourg in budapest, gunsch und marco in odessa, jill und maeru in istanbul und antalya (inkl. klettereinfuehrung), toebe und sibylle aus zuerich unerwartet in der osttuerkei und ein paar andere leute aus westeuropa, die wir nicht kannten und die ihr sicherlich auch nicht kennt. ueber ein wiedersehen mit noch mehr leuten in indien oder sonstwo wuerden wir uns natuerlich auch extrem freuen...

in diesem sinne AUFWIEDERSEHEN

sabi und ilja

Photos / videos of " ilja und sabis kleines reiselexikon, teil 1":

alicrew am szigetfestival, budapest yael und faebu gonnen sich ein paeuschen, nach all den konzerten  tja zum 1. tja zum 2. kiev ein fahrendes lazarett, zug 3. klasse in der ukraine  ein schoenes wiedersehen auf odessas camping sabi auf chruschtschow's spuren (krim, ukraine) die blaue moschee in istanbul (stinkt nach touristenfussschweiss) ilja versucht's auch... versammlung der steinmaennchen zwergenland in kappadokien, zentraltuerkei  nemrut dagi, osttuerkei  sabi und die alten  lasst die koepfe rollen  kurden am posen  auch die migros bereitet sich auf ramadan vor...  ili geht schifflifahren  ararat, letzter halt vor der grenze  kunst auf den mauern der ehemaligen US-Botschaft, Teheran I make you a very good price...  was das wohl fuer tabak ist? moschee von unten kleine moschee in esfahan feuershow in esfahan sogar die polizei schaut zu... die beiden ober-gluenggis: khomeini und khamenei bruecke in esfahan anti-israel-demo in esfahan... alles wird mobilisiert und diskutiert: gegen israel und fuer atom-energie... gehoert ja alles irgendwie zusammen schwarzer block, einmal anders ilja hat sich haare und bart wachsen lassen und sich eine neue brille gekauft. der links gehoert nicht zu uns. grabstein eines toten zoroasters in yazd persepolis, zerstoert ca. 300 v. Chr. bam, zerstoert, 2003 n. Chr.
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