Exmouth, Australia
21° 55' S 114° 7' E
Nov 05, 2006 12:22
Distance 385km

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Text written in: German

Wieder mal Tauchen

Unser grosses Zwischenziel Exmouth war mal wieder nicht viel mehr als eine Anhaeufung von eher unansehnlichen Wellblechdaechern unter denen die noetigen Supermaerkte, Tauchschulen, Hotels und Caravanparks unterschlupf fanden. Nett war, dass der Ort von Scharen von Kakadus heimgesucht wird, die einen ziemlichen Laerm machen koennen, sowie den allgegenwaertigen Emus. Diese schleichen dann in aller Ruhe in Dreiergruepchen den Buergersteig entlang und bleiben neben den reich gedeckten Fruestueckstischen der Camper stehen, starren mit ihrem etwas duemmlichen Blick erst in unsere Gesichter und fixieren sich dann auf das Essen auf unseren Tellern. Selbst Handbewegungen und Gerausche zum Wegscheuchen helfen nicht wirklich, kurzer dummer Blick in meine Richtung, kurzes Glucksen und schon giert es wieder auf mein Sandwich. Als sie dann so nah waren, dass ich sie haette kuessen koennen, stand ich auf und konnte sie wohl durch die etwas ueberlegene Groesse und Armefuchteln dazu bewegen abzuziehen. Ganz schoen aufdringlich, aber wann kann man schon mal mit Emus fruehstuecken. Etwas vorsichtig waren wir aber schon, da die muskuloesen Beine und riesigen Krallen im Ernstfall ziemlich schmerzhaft werden koennen und weiss ich was in so einem Emu vorgeht ?
Am dritten Tag unternahmen wir dann endlich den ersehnten Bootstrip fuer mich tauchend, Stefan schnorchelnd zum Murion Islands Marine Park, was wunderbar war. Leider hatte ich nun zwar meine Kamera wieder, aber leider wurde mir ja in Darwin das Unterwassergehauese geklaut und  ich kann euch nur  von den  riesigen Nursesharks, Barracudas, Rochen  und Potato Cods, sowie den farbenbraechtigen Nacktschnecken vorschwaermen, die wir dort gesehen haben. Es war fuer mich auch das erste Mal nicht in badewannenwarmen tropischen Gewaessern, sondern mit 5mm Anzug tauchen zu gehen und trotzdem noch zu frieren.
Danach gings fuer fast eine Woche entlang der Ningaloo Riff Kueste in den Cape Range Nationalpark, wo wir fast jeden Tag in den fischreichen klaren Gewaessern schnorcheln waren und Stefan auch zweimal unser Abendessen, einen Snapper, herauszog. Wie immer gingen die Tage am Strand mit den zur Routine gewordenen Taetigkeiten, wie Fischen, Essen kochen, schwimmen, abwaschen etc. auch schnell herum und wir haben gelernt, dass man mit sehr wenig Wasser auskommen kann, wenn man muss. Denn auch hier musste man seinen Suesswasservorrat selbst mitbringen und alle unsere Behaelter zusammen ergeben gerade mal 48 Liter, von denen jeder schon mindestens 3L am Tag trinken muss.

Photos / videos of "Wieder mal Tauchen":

Entlang der kargen Einoede am Strassenrand erscheinen ploetzlich immer wieder kleine Wolken am Himmel und verschwinden nach kurzer Zeit wieder...eine Fata Morgana ?, sind unsere Gehirne schon so heiss gekocht auf der eintoenigen Fahrt...Langeweile...aber diese Form, doch Ufos ? ...oder geheime Experiment der Regierung in Kollaboration mit den Amerikanern...und dann diese flachen Berge, ideale Landeplaetze... ...wenig spaeter komische Funkboxen oder natuerlich Wetterstationen und die Ufos wie immer Wetterballons...Mulder kann nicht weit sein Naja Regen kuenstlich zu produzieren waere in einer der trockensten Gebiete Australiens sicher nicht von Nachteil, dieser Fluss haette Wasser noetig... ...aber der Diestel gefaellt es... ...und sogar unser erstes Emu sehen wir wie immer am Rastplatz, wo Menschen sind kommen die Tiere fuer Wasser oder Essen morgendlicher Besucher auf dem Auto Klasse, diese Ausstrahlung, I love them Schildkroetenerotik Komm schon, lass mich endlich drauf Im tuerkisen klaren Wasser vor den Murion Islands treffen sich hunderte Schildkroeten zur Paarung. Hier hatte ich meine ersten fabelhafen Tauchgaenge in Australien Wir wurden dann abgesetzt um in der Stroemung an den Schildkroeten vorbeizutreiben, um dann am anderen Ende der Insel wieder eingesammelt zu werden, grossartig Vater und Kind, bei den Emus uebernimmt das Maennchen das Kinderhueten Austernfischer Fellkrabbe Sonnenuntergang am Kap noerdlich von Exmouth Was diese komische Radarstation wohl hier macht...da kommt doch die alte Ufotheorie wieder hoch fast taghell Stolzer Fischer und sein erster grosser Fang in Australien ein Spangled Emporor (Snapper), war sehr lecker Nachts sollte man aufpassen wo man hintritt Kaenguru und sein suesses Joey im Beutel Das Kleine schaut noch etwas verschlafen drein Osprey Bay, Cape Range Nationalpark Die Wellen brechen sich am flachen Ningaloo Riff vor der Kueste Oz Bush Loo, hier muss man seine Geschaefte erledigen. Wasser oder Duschen gibt es nicht, man muss alles Wasser mit in den NP bringen. Wir hatten eine gute Salzkruste auf der Haut nach 5 Tagen ohne Duschen Sie beobachten uns immer aus der Ferne oder haben ein Nickerchen in der Mittagshitze Yardie Creek Yardie Creek Yardie Creek Skink Emunachwuchs wachsamer Vater Damn, mate, open that f***ing loo, I'm about to burst Turquoise Bay, einer der wunderschoenen Schnorchelplaetze im NP Abgelegtes Kleid eines fetten Hummers Wanderduenen Achtung Emuwechsel Nein, das ist keine Fotomontage, so sieht ein Nacktaugenkakadu aus, wenn er zu lange auf dem Caravanpark in der Stadt lebt und von Menschen mit Junkfood gefuettert wird oder er hatte halt ein paar exzessive Jahre mit zu viel Alkohol, Drogen und wildem Sex, da laesst man schonmal Federn... Das Wahrzeichen des Ningalloo Riffes, der Walhai, hier in typischem australischen Nachbau Hier der Riesennachbau eines Schrimps vor der Seefoodfirma Abreise mit komischen Wolken
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