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Die Reise von Campinas nach Brasilia ist problemlos verlaufen. Die 13 stündige Busfahrt verging wie im Fluge, weil wir beide gut schlafen konnten, allerdings sind wir eine Stunde zu spät angekommen. In Brasilia wurden wir schon von der Felissa (Freundin von dem Sohn des Nachbars von Martins Oma) erwartet. Nach dem Kennenlernen des Appartments ging es gleich los zur Esplanada (Regierungssektor). Nach längerem marschieren, was nicht ungefaehrlich ist, weil die Stadt nicht sehr fussgängerfreundlich ist (oft keine Bürgersteige und Zebrastreifen), vorbei an den gleich aussehenden Ministerien zum Congresso Nacional. Wirklich beeindruckende Bauwerke und die ganze Stadt so logisch konstruiert. Aus der Vogelperspektive sieht Brasilia wie ein Flugzeug aus. In dem "Cockpit" stehen die Regierungsgebäude, in der Mitte des Fugzeugs stehen die Hotels und Shoppings. In den Flügeln befinden sich die Wohnsektoren mit Appartmentblöcken, die sich durch ein klug ausgedachtes Nummerierungssystem leicht finden lassen.Für die Bauwerke und die Planung der Stadt waren hauptsächlich zwei Architekten verantwortlich: Oscar Niemeyer und Lucio Costa.
Am zweiten Tag war uns eher nach Entspannung zumute, deswegen ging es in den Parque Nacional de Brasilia. Der Park ist mit mehreren Wanderwegen ausgestattet und hat 2 Schwimmbäder, die mit eiskalten Wasser aus einer natürlichen Quelle gespeist werden. Genau das Richtige gegen diese Hitze. Am Nachmittag haben wir dann noch ein paar Affen gesehen die im Menschenmuell nach Futter gesucht haben.
Am vierten und letzten Tag blieb nicht mehr viel übrig zum besichtigen. Zuerst haben wir uns das nationale Theater angeschaut, welches in seiner Empfangshalle mit schönen Gärten bepflanzt war. Da wir uns an diesem Tag extra mit langen Klamotten ausgestattet hatten, um Zutritt zu den Innereien der Regierungsgebäude zu bekommen, machten wir uns auf den Weg dorthin.Wir besichtigten den nationalen Kongress mit dem Abgeordetenkammer, dem Zimmer des Präsidenten der Abgeordnetenkammer und dem Senat. Da Tanja an diesem Tag mit Bauchschmerzen zu kämpfen hatte, haben wir anschliessend den einstündigen Fussweg nach Hause bewältigt und auf weitere Besichtigungen verzichtet.
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