Choose another map, showing:
You need to upgrade your Flash Player
Click here to start downloading FlashPlayer!
|
|
... also einen Schritt zurueck, nachdem mich die Computer hier in Bolivien ein um´s andere mal in den Wahnsinn treiben wollten - ist aber nicht gelungen! ;))
Die Tour geht einmal quer durch die Wueste, Steppe, oder was auch immer. So illustre Plaetze wie Laguna Colorada, Laguna ... und Laguna ... wurde angefahren mit dem Jeep. Sechs Leute Maximalbesetzung, wir waren zu fuenft und das war gut so.
Falls nicht schon vorher irgendwo beschrieben und dann doch wieder den Text verloren: ein supernettes Berliner Paerchen, eine Chilenin, ein Spanier aus Barcelona - Maria, Matthias, Elisa und Xevi - was ein Glueck auf gerade diese Gruppe zu treffen! ;)
Vorab: der Trip ging ueber drei Tage, eine Nacht davon haben wir in the middle of nowhere in einer sehr einfachen Unterkunft an der Laguna Colorada verbracht. Nix mit duschen oder so, war aber auch nicht erforderlich. Ihr werdet auch ohne Bildtitel erkennen koennen, welche Bilder wohin gehoeren! ;)
Unser Fahrer war Guido, seine Geliebte, Frau, oder was auch immer, war unsere Koechin. Zumindest hat sie so getan. Das ist eigentlich gemein, denn es war erstens alles essbar und zweitens ist keiner von uns ernsthaft krank geworden, was bei anderen Gruppen durchaus vorgekommen ist. Man ist hier halt nicht mehr in Argentinien oder Chile, hier ticken die Uhren anders und es ist alles etwas, na ja, einfacher! Deshalb muss es ja nicht schlecht sein!
Die Natur jedenfalls auf dem Trip war unglaublich. Ich habe ja nun schon viel waehrend dieser Reise gesehen, aber die Tour nach Uyuni war ein absolutes Highlight und das trotz des stoisch schweigenden Guides. Selbst Stumme koennen mehr reden. An einer Laguna oder einem Geysirfeld angekommen hiess es beispielsweise nur: "Laguna colorada. A sacar fotos." Also auf deutsch: "Laguna colorada. Fotos machen."
Etwas duerftig fuer jemanden, der sich neben Fahrer(hat er gut gemacht) auch noch Guide nennt. Es war auch bei heftigem Nachfragen nur spaerliche Information im Angebot. Dafuer ist er mit der Zeit immer unpuenktlicher geworden. Nachdem er uns in Uyuni mit Feldwebelton noch PUNKT sieben abholen wollte und das mehrfach betont hatte und dann eine dreiviertel Stunde spaeter eintraf, lagen die Nerven bei einigen in unserer Gruppe bereits leicht blank. Die eineinhalb Stunden am naechsten Tag beim Fruehstueck, wo er uns hinfahren sollte, waren dann schon wesentlich heftiger - man schlaeft ja schon gerne mal aus und wenn man schon frueh raus muss, dann doch wenigstens Fruehstueck. ;)) Zum Glueck gab es im Hostal auch was und wir haben uns dann da eingebucht. War eh besser als das von Guido! :)
Ich fand das ganze in der angenehmen Gesellschaft eigentlich eher amuesant, vor allem, weil er absolut gar nichts dazu gesagt hat. Erst als er anfing offensichtlich zu luegen, wurde ich auch etwas sauer. Fehler eingestehen ist hier in Bolivien wohl nicht, habe ich seither schon einige male feststellen muessen. Aber zu den Bolivianern spaeter mehr.
Uns wurde heute, Anekdote am Rande, auch glaubhaft von einem Fahrer erzaehlt, der zwar nicht zu spaet, aber so besoffen war, dass ein Tourist fahren musste, uebelst vom Ruecksitz vom stinkbesoffenen Fahrer angepoebelt. Da war mir Guido schon lieber! ;))
Die unvergesslichen Eindruecke konnte er uns in keinem Fall vermiesen! Sooo schoene Natur, teilweise unglaublich surreal - schaut nur mal auf die Fotos! Unglaublich und auf die Schnelle kaum verarbeitbar! Fuer die Salzwueste mache ich einen eigenen Eintrag, sonst werden es zu viele Fotos...
Jetzt mache ich hier mal Schluss, eh mir die Superlative fuer die naechsten Eintraege ausgehen, denn ich schreibe ja schon ueber Vergangenes und weiss, was mir z.B. heute gerade wieder wiederfahren ist.... man darf also gespannt sein!
You need to upgrade your Flash Player
Click here to start downloading FlashPlayer!
|
|