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zum nachholen:
Am 26.3. entschied ich mich schreitenderweise von Pahia nach Opua zu begeben, entlang des Kuestenpfades. Hierbei war der Weg mal wieder spaektakulaerer als das Ziel, es boten sich mir bewundernswerte, wenn auch bewoelkte Ausblicke auf die Bay of Islands. Immer wieder fuehrten Abstiege zu Straenden hinunter, wo ich wirklich ganz allein war (wie eigentlich auch auf dem Wege selbst).
Eine Abzweigung in den subtropischen Wald hinein bewanderte ich aus Zeitgruenden (ich wollte vor DUnkelheit und Regen zurueck sein) nur einige hundert Meter, und doch stand ich nach 5 Minuten inmitten eines Dschungels, wo endlich keine Motor- und sonstige Zivilisationsgeraeusche mehr wahrnehmbar waren, nur von Blattrauschen, Zirpen und Tui-gesang umgeben.
Die letzte Strecke fuehrte direkt an der unter Seglern aeusserst beliebten Bucht entlang, bis ich im unspaektakulaeren Doerfchen Opua ankam. Zu sehen gabs dort neben den in Doerfern ueblichen Haeusern und Autos eigentlich nur den kleinen Hafen, wo zur Zeit die Canterbury, ein altes Kriegsschiff der NZ Marine demontiert wird. Da diese an jenem Tage nicht begehbar war (normalerweise gegen einen Eintritt von 3 NZ$), trat ich also etwas ermuedet, doch gut gelaunt den Rueckweg nach Paihia an (~6km), diesmal nicht auf dem bereits bewanderten Pfad, sondern ueber die Felsen am Ufer, da sich das nasse Element freundlicherweise zurueckgezogen hatte. Dies erwies sich als gute Entscheidung, da ich auf diese Weise noch mehr einsame Straende ohne direkten Zugang vom Land und etliche interessante Meeresbewohner fand (u.a. die von mir so genannten "Rasta-Knall-Algen", die tonnenweise angeschwemmt werden und lautstark platzen wenn man draufsteigt).
Nach zweieinhalb Stunden erreichte ich gerade rechtzeitig die Herberge, da es zu regnen begann und bis heute nicht aufgehoert hat.
Am naechsten Tag (27.3.) verbrachte ich bis um 16.00 herumhaengenderweise im Mousetrap Backpackers, wo ich mich mit einem englischsprechenden Schweizer ueber tontechnisch begabte Optiker, Uebernahme von Chefposten in Familienunternehmen und Geld das man nicht braucht unterhielt.
Anschliessend gings mit dem selben Stray Bus, mit dem ich auch gekommen war, wieder zurueck nach Auckland. Da der Fahrer seine CD's vergessen hatte, machte sich mein Jeff Buckley Album zum ersten mal bezahlt (Ska mochte er nicht...).
Die folgende Nacht verbrachte ich wieder im Fat Camel in der Fort Street., wobei ich dank des Gutscheins von Stray Travel nicht dafuer bezahlte. juhu.
28.3. - Um 6.30 kroch ich aus dem Bett, war jedoch innerhalb von 10 Minuten fit genug um meine allerwertesten Rucksaecke aufzusatteln und draussen auf den Bus nach Hahei Beach zu warten, wobei ich gar nicht wusste ob ich ueberhaupt einen Platz bekommen wuerde.
Nach anfaenglichen Schwierigkeiten (der Bus fuhr an uns Wartenden vorbei, kam jedoch nach einem Anruf im Buero und 20 Minuten wieder) bekam ich tatsaechlich einen Platz, nein, sogar zwei! Einen nicht unbeachtlichen Teil der Reise verbrachte ich konversativ (=sprechend, welch ein Wort!) mit einem gewissen grossgewachsenen Alex aus Berlin (aus Berlin...), der von einer zweimonatigen Australien Reise daherkam.
Ein nennenswerter Stop war bei einer Weinfarm bereits auf der Coromandel Halbinsel, zum Verkosten diverser Sorten gegen 2$ (Chardonnay, Riesling, Merlot, diverse Kiwi-Pflaumen Konglomerate). Nicht uebel, nicht ueberragend.
Angekommen in unserer Unterkunft am Hahei Beach (Hahei Holiday Resort), verbrachten wir den Rest des Abends mit Vorbereitung und Verzehr eines netten BBQ (u.a. mit Muscheln, Karumas/Suesskartoffeln die wie Maroni schmecken, den obligatorischen Wuerschtl und "Steaks").
Aja, davor machten unser netter Fahrer, ein Schweizer und ich noch einen kleinen Ausflug zum 9 km entfernten Hot Water Beach, um zu sehen ob wir am Abend dort Loecher graben und im aufsteigenden Thermalwasser baden koennen. Nun, die Antwort war NEIN!, die Wellen erreichten 2m Hoehe und der Regen wechselte innerhalb von wenigen Sekunden den Zustand meines Gewandes von "trocken & komfortabel" zu "triefend nass". Ich hatte trotzdem meinen Spass, wet is wet anyway!
Nun werden sich manche wundern warum der heutige Eintrag so lang is. Wie gesagt, es regnet seit dem 26. durchgehend, heute ganz besonders Monsun-artig, deswegen sitz ich schon den ganzen Tag drinnen wund warte auf Besserung, die aber wahrscheinlich bis 31. auf sich warten laesst... jedenfalls bleibe ich noch einige Tage hier am Hahei Beach, da es sowieso im ganzen Land regnet.
Bllbap!
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