Swakopmund, Namibia
22° 40' S 14° 31' E
Nov 25, 2006 08:00
Distance 0km

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Swakopmund

Text written in: German

Hallo aus Swakopmund!

Die Internetanbindung Afrikas hat sich als noch  unangenehmer als  befürchtet herausgestellt.  Selbst  in  einer halbwegs grossen Stadt gibt es nur Internet-Cafes mit einer ISDN-Leitung für 10 Rechner. Und auf der weiteren Reise werde ich vermutlich in keiner solch "grossen" Stadt mehr Zeit haben, etwas zu schreiben. Wird aber alles daheim nachgeholt, versprochen!

Wir sind gestern abend in Swakopmund angekommen, der Heinmatstadt von Gordon, unserem Guide. Fuer zwei TAge ein richtiges Bett und die Moeglichkeit, den Sand und den Schweiss aus den Klamotten zu waschen! Ausserdem haben wir heute einen Tag ohne Programm und koennen etwas Schlaf nachholen. Das hatte ich auch sehr noetig, obwohl ich bis gegen 10 Uhr ausgeschlafen habe war ich mehr als planlos als ich das Hotel verliess. Ung gestern in der NAmib-Wueste hatten wir 45 Grad gegen 12 Uhr, heute sind es dank des kalten WIndes vom Atlantik gefuehlte 15 Grad, was nicht gerade sehr forderlich fuer mein WOhlbefinden ist.
Ich musste dringend Reiseschecks einloesen, weil es seit KApstadt keine Moeglichkeit mehr gab und ich voellig abgebrannt war. Das dauerte uebr eine Stunde, heute ist angeblich "Zahltag" und es bilden sich Schlangen vor den BAnken. Verstaerkt wurde das CHaos noch durch eine Gruppe Englaender, die verzweifelt versuchten US-DOllar zu bekommen, die man in Botswana und Sambia braucht. Aber hier bekommt man nur NAmibianische DOllar und die Gelten dort nichts.
ANschliesend wollte ich einige Stunden in einem Internet-Cafe verbringen, aber das ist hier etwas frustrierdend, die Verbindung ist schlecht und die TAstatur reagiert Afrikanisch, d.h. mit gemuetlicher Verzoegerung. Ausserdem frieren meine Fuesse, weil alle SOcken beim waschen sind. ICh kommentiere jetzt noch die Bilder von gestern und vorgestern, sonst bekomme ich hier noch eine Erkaeltung.

Viele Gruesse, Honey!



Oben das Original, dass ich aus Swakopmund geschrieben habe. Noch ein paar Ergänzungen:
Nach dem Aufstehen & Geld organisieren haben wir (Steffi, Karin und ich) uns etwas umgeschaut. Swapokmund wirkt seltsam unafrikanisch, es ist kühl (das Wetter!) und herausgeputzt. Wir aßen eine Kleinigkeit und wanderten über einen Markt, auf dem -zig Stände die immer gleiche afrikanische Kunst anboten. Ich frage mich, ob das wirklich das ist, was die Menschen hier auch für sich selber herstellen, oder ob sie sich an den Geschmack der Touristen angepasst haben. Oder ob einfach nur "Made in Taiwan" auf der geschnitzen Giraffe stehen sollte. Die Verkäufer sind sehr aufdringlich, es ist nicht möglich, über den Markt zu bummeln, jeder spricht einen an und wenn man nur ein bisschen Interesse zeigt, dann wird man gleich in Preisverhandlungen verwickelt.

Wir besuchten ein Museum, das - zwar etwas durcheinander wirkte - aber doch sehr interessant war. Außerdem war es erstaunlich groß! Ich habe mich mittendrin verzogen, denn ich wollte ja noch ins Internet. Der Tag war sowieso schon fast vorbei, ich war sehr spät aufgestanden und fühle mich nicht so gut.
Der Besitzer des Internet-Cafes war supernett. Erstmal hatte ich ja das Brennen einiger CDs in Auftrag gegeben (meine und Karins Photos) und das jeweils in 2facher Auflage. Für die 2. CD berechnete er viel weniger und ich bekam einen kostenlosen Kaffee. Die Verbindung war aber Hoffnungslos langsam.

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