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In der Früh erforschte ich erstmal die Unterwasserwelt. Ganz nett, aber nachdem kein Riff in Reichweite war nur mittelmäßig spannend. Die Insel war auch recht schnell erforscht, es gibt eigentlich nur Pfade, keine Straßen. Wer ein Motorrad hat gehört wohl zur Insel-Elite. Ich informierte mich bei zwei Tauchshops, die beide trotz der Abgeschiedenheit der Insel einen sehr professionellen Eindruck machten. Letztendlich war das schlagende Argument, das "Pro Divers" ein großes Boot hatte. Die andere Tauschule wäre nur mit einem Longtail-Boot ans Ziel gefahren. Mal abgesehen vom größeren Komfort ist das auch eine Sicherheitsfrage (gell Papa!). Die nächste Druckkammer weit entfernt ist, ist es wichtig, wenigstens Sauerstoff zur Verfügung zu haben. Und den kann man nur auf einem großen Boot in ausreichender Menge mitführen (die "normalen" Flaschen, die ein Taucher auf dem Rücken hat, enthalten Pressluft, keinen reinen Sauerstoff!).
Gegen Nachmittag lieh ich mir ein Buch aus der Resortbiliothek, "Feuer" von Wolfgang Hohlbein, nicht wissend, das Hohlbein auch als der deutsche "Steven King" bezeichnet wird. Die ersten 300 Seiten verschlang ich am selben Tag und, nachdem ich das Buch gekauft hatte, auch weitere 300 in den nächsten Tagen. Auf Seite 629 habe ich bis heute kapituliert. Ich kann kein Blut sehen und auch keine Geschichten darüber lesen...
Abends probierte ich mal das nächste Restaurant am Strand, die auch BBQ machten. Selber Service, gleicher Preis, nur die Auswahl war etwas kleiner.
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