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Am nächsten Tag hatte ich bis abends Zeit, nochmals Bangkok zu erforschen. Meinen Rucksack gab ich in die Obhut des Hotels.
Ich wollte eigentlich einen Blumenmarkt in Chinatown finden, aber der war sehr unspektakulär. Vielleicht lag es aber auch nur an meiner mangelnden Orientierung und ich bin irgendwo anders gelandet.
In der Nähe steht das höchste Gebäude Thailands, der Bayoke Tower. Oben gibt es eine Aussichtsplattform und eine Bar. Fotos vom Smog über Bangkok siehe unten. Die Bar ist nach westlichen (vielleicht sind es auch nur meine) Maßstäben grauenvoll, auf "Raumschiff" gemacht, das Personal läuft in futuristischen Anzügen herum, selbst als absoluter "Star Trek"-Fan fand ich das nicht wirklich toll. Und renovieren könnten sie auch mal wieder.
Auf der Suche nach einem Internet-Cafe in der Nähe sah ich unter einer Fußgängerbrücke einen Schuster. Die Naht meiner Schuhe löste sich langsam auf und ich dachte, das der Typ das sicherlich mit etwas Pattex soweit behandeln könnte, dass es bis zum Ende der Reise hält. Er hat es dann genäht und es hält bis heute
(2008!). Ein richtiges Internetcafe habe ich nicht gefunden, es gab in der Umgebung nur Daddel-Stuben, wo man spielen konnte, aber ohne brauchbare Internet-Software, geschweigedenn einem USB-Anschluss für meine Kamera.
Dann schnell zurück ins Hotel, Rucksack holen und nochmal ins Baan Khanita. Das man in Bangkok kein Tuk-Tuk nimmt wusste ich zwar, aber so schlimm kann es ja nicht sein, dachte ich. Es gab auch einen guten Nachlass, nachdem der Fahrer checkte, dass ich die Kosten für ein Taxi auf der Strecke kenne. Trotzdem wäre die Fahrt mit einem kettenrauchenden Taxler sicher gesünder gewesen. Lehrgeld bezahlt jeder mal...
Nach einem lecker Essen ging es auf nach Chiang Mai!
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