Choose another map, showing:
|
You need to upgrade your Flash Player
Click here to start downloading FlashPlayer!
|
Gestern habe ich einer der bisherigen Hoehepunkte meiner Reise erlebt,
zumindest was abenteuerliche Erlebnisse angeht. Wir haben die Tour
gemacht, die wir eigentlich am Tag vorher machen wollten. Das Wetter
war auch etwas besser, wenn es auch nachmittags wiedert bewoelkt war
und leicht geregnet hat, aber das hat die Grossartigkeit des Tages
nicht geschmaehlert.
Nach einem halbstuendigen Busfahrt in mit unserem Reisefuehrer war
unsere kleine Gruppe an einem Fluss angekommen. An der einen Seite des
breiten Stroms rauschte ein Wasserfall ueber Felsen in den Fluss. In
Badehose und mit Kerzen ausgestatten sind wir dann an der Seite des
Wasserfalls hinaufgeklettert, nach oben an die Stelle, wo das Wasser
aus einer Hoehle im Berg kommt. Und dort sind wir dann in die Hoehelne
rein, bis zum Bauch im Wasser und mit der Kerze in der einen Hand. Ein
paar aufgeschreckte Fledermaeuse schwirrten um unsere Koepfe -
allerdings dank ihres ueberragenden Navigationssinn ohne uns zu
beruehren.
Nachdem wir um die erste Biegung gewattet waren, war der Ausgang dann
nicht mehr zu sehen und wir mussten das erste Stueck schwimmen - mit
einer Hand paddelnd, in der anderen die Kerze ueber den Kopf haltend.
Zum Glueck hatte ich meine Turnschuhe an, die sind zwar natuerlich nass
geworden, aber so habe ich mir wenigstens nicht die Fuesse an den
Felsen aufgeschrammt und das Klettern was folgte war auch einfacher,
weil ich mehr Gripp hatte. Einer der beiden Fuehrer hatte auch eine
Taschenlampe, die an bestimmten schwierigen Stellen zum Einsatz kam,
aber die meiste Zeit wurden die Hoehlen nur von unseren Herzen erhellt,
was eine aufregend unheimliche Stimmung erzeugte.
In einer Hoehle gab es einen kleinen Wasserfall, hinter dem wir
hindurch mussten, um auf der anderen Seite nach oben in die naechste
Hoehle zu klettern. So sind wir zwei Stunden in Badehose und mit
Kerzenschein durch Hoehlen gewatet, geschwommen und geklettert, was mit
das spannendste war, was ich je in meinem Leben gemacht habe. Es gibt
leider keine Fotos von der Hoehlentour, weil ich bei dem ganzen Wasser
meine Kamera nicht mitnehmen konnte.
Der zweite Teil des Trips bestand dann in einer Wandertour durch den
Naturschutzpark Semuc Champey. Erst ging es durch Tropenwald (nicht
Regenwald, aber trotzdem feucht!) an der einen Flussseite nach oben auf
die Klippe. Von dort aus hatten wir dann einen super Ausblick auf die
kleinen tuerkisblauen Teiche unten im Tal auf einer Terasse ueber dem
breiten Fluss. der sich in Jahrmillionenlanger Arbeit eine Hoehle unter
ihnen hindurch gegraben hat.
Danach ging es dann wieder hinab und in den wirklich aussergewoehnlich
tuerkisblauen Teichen schwimmen. Hiervon habe ich eine menge
Fotos, die ich aber leider im Moment auf Grund des langsamen
Satelitten-Internets hier im hostel nicht hochladen kann.
Heute ist nochmal eine Tag ausspannen angesagtm bevor wir dann morgen
wieder eine Busfahrt auf uns nehmen und nach Antigua weiterreisen.
You need to upgrade your Flash Player
Click here to start downloading FlashPlayer!
|