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Am Dienstag, 22. Mai, war unser Tagesziel Guayaquil. Am Busterminal in Riobamba wurden wir von hektischen Ticketverkaeufern belagert, und uns wurde gesagt, dass der Bus bereits unterwegs war und wir diesen verfolgen sollen. Na ja, warum nicht, und so fuhren wir mit einem Taxi im Hoellentempo durch Riobamba bis wir an einem Kreisel anhielten und in den Bus einsteigen konnten. Ganz ohne Wartezeit fuhren wir dann in 5 Stunden nach Guayaquil. Es war eine ruhige Fahrt mit wenigen Passagieren, keinem lauten TV und/oder Radio (eine Ausnahme!), die uns vom Hochland durch verschiedene Klimazonen an die Kueste brachte. Eine Fahrt, auf der man kein Buch braucht, sondern einfach stundenlang zum Fenster raus schaut.
Die Hitze und Feuchtigkeit in der Stadt sind beinahe unertraeglich, und die Luftqualitaet ist nicht gerade berauschend. Als erstes organisierten wir dann unsere Weiterfahrt fuer Freitag und schauten uns danach noch etwas die Umgebung an.
Der Malecón 2000, die Promenade am Meeresarm, wurde fuer den Jahrtausendwechsel gebaut und ist echt gemuetlich zum schlendern (im Vergleich zum Rest der Stadt). Kulinarisch wird jedoch nicht sehr viel geboten, ausser ein paar Fast Food Ketten gibt es kaum Restaurants.
Am Mittwochmorgen, 23. Mai 2007, hatten wir mit Danis Eltern abgemacht, welche die letzten 2 Tage ihrer Reise in Guayaquil verbrachten. Gemeinsam schauten wir uns den Parque Seminario an, in welchem die Hauptattraktion die Landleguane sind. Diese liegen gemuetlich auf der Wiese und auf den Baeumen, sitzen auf Parkbaenken, und ab und zu "p.." sie von Baeumen (gell Papi!). Danach gingen wir an den Malecón 2000, dort zu McDonalds (wo er doch so schoen gelegen ist dort), und schlenderten danach gemuetlich durch die schoene Parkanlage, mit botanischem Garten, Fischteichen, schoenen Baeumen, bis wir vor dem IMAX standen. Im Programm stand gerade der Film "Fuerzas de la Naturaleza", und so kauften wir gleich 4 Tickets fuer die Nachmittagsvorstellung. Bis dahin hatten wir noch eine Stunde Zeit und machten noch ein paar Schritte.
Mit Canguil (Popcorn) gings dann in den "Eisschrank" IMAX, nach ca 40 Grad Aussentemperatur. Der Film und v.a. die Leinwand waren echt eindruecklich; es hat sich gelohnt.
Danach mussten wir uns wieder aufwaermen und gingen ins Quartier "Las Peñas" mit seinen alten Hauesern (die einzigen historischen Gebaeude, die es in Guayaquil noch gibt), und danach auf den Cerro Santa Ana mit seiner tollen Aussicht ueber die Stadt. Und so hatten wir einen tollen Tag in der Stadt, wo es fuer Touris eigentlich nicht allzu viel zu sehen gibt.
Am Donnerstag, 24. Mai 2007, Tag der Abreise von Vreni und Sandor, gingen wir gemeinsam in den Parque Historico. Dort sind einige Tiere Ecuadors zu sehen (u.a. Kaimane, Ozelot, Tucan, Papageien, Affen), dann hats Nachbauten von Guayaquils Kolonialaeusern, und einen Teil zu Ecuadors Landwirtschaft (inkl. Garten mit Ecuadors Gemuese- und Heilpflanzenvielfalt).
Die Zeit verging ziemlich schnell, am Nachmittag fuhren wir zum Flughafen und verabschiedeten uns von Danis Eltern, welche gluecklich, begeistert und mit vielen tollen Erinnerungen zueruck in die Schweiz flogen.
Wir organisierten noch ein paar Kleinigkeiten und freuten uns dann auf die Weiterreise und ein zweites Mal Máncora.
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