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Um nach Patagonien zu gelangen, haben wir uns was originelles ausgedach und Plaetze auf dem Frachtschiff "Magellanes" gebucht. Im Winter wird hier vor allem Vieh transportiert, im Sommer fahren aber zahlreiche Turisten mit. 4 Tage sollte die Fahrt dauern.
12 Stunden waren wir auf dem offenen Meer - ganz schoen geschwankt hat das Schiff bei den 6m hohen Wellen. Nur halb so wild meinte die Crew, auf der Wellenskala (1 bis 12) hatten wir "nur" Wellen von Staerke 7. Gian auf hat sich in seiner Kajuete verkrochen, ihm war nicht mehr so wohl, mir wurde zum Glueck nicht schlecht.
Die restliche Zeit fuehrte die Route durch geschuetztere Gewaesser, zwischen hunderten von unbewohnten Inseln durch. Die engste Stelle betraegt gerade mal 80m, irgendwo ragt noch ein steckengebliebenes Schiff aus dem Wasser.
Das Wetter war nicht gerade ideal, draussen peitschte der Regen meistens wie wild. Der geplante Stop in "Puerto Eden", einem von der Aussenwelt abgeschnittener Ort mit 200 Einwohnern wurde aus Sicherheitsgruenden abgesagt. Wenn es dann mal wieder nur "troepfelte" konnte man auf Deck die Fjorde und eindruecklichen Glescher bewundern und ab und zu einen Blick auf die Anden erhaschen. Als Zeitvertrieb spielten wir passend "Schiffli-Versenkis".
Am 4. Tag dann werden wir von Delfinen begleitet, sehen einen wunderschoenen Regenbogen und kommen dann bei schoenstem Sonnenschein in Puerto Natales an!
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