Krabi, Thailand
8° 3' N 98° 54' E
Nov 09, 2004 21:18
Distance 248km

Text written in: German

Stopover on the way to Phi Phi

nach einem schoenen reisetag bin ich am motag in krabi an der westkueste angekommen. krabi selbst kann gar nix und ist ehrlich gesagt nur schiach und kaputt, allerdings trifft das nicht fuer die laendliche umgebung zu, gottseidank nicht. ich hab mir ein motorrad ausgeborgt und bin ca. 40 kilometer in den norden raufgefahren, eigentlich ohne ziel und das war gut
so, da gehts mehr oder weniger auf landstrassen durch den urwald, die landschaft ist atemberaubend, das gruen erschlaegt einen fast, es ist so dicht und ueppig, wunderschoen. das bloede ist nur, dass einem dauernd irgendwelche insekten ins gesicht klatschen und gestern ist mir so ein deppertes tropeninsekt in den helm geflogen, dann wollt ich es verscheuchen und da hats mich, quasi als dankeschoen fuer den aufenthalt auf meiner stirn
so was von in den finger gebissen oder gestochen (weiss nicht was es getan hat, mein finger hat auf jeden fall zwei loecher) das mein finger angeschwollen ist wie ein deutscher penis in pattaya. heute ist er nur mehr rot und wieder fast normal gross. dann war ich mit zwei slowenen in einem nationalpark im norden von krabi. das war schoen aber extrem anstrengend, "viewpoint, mister? 750 meters, yes!" 750 hoehenmeter hat sie gemeint und das
im urwald, ich hab noch nie so geschwitzt in meinem leben, das hemd hat ein kilo gewogen und meine hose hat ausgesehen als haett ich reingemacht. urwald war auf jeden fall eine tolle erfahrung, hab ich ja noch nie erlebt. da gibt es riesenschmetterlinge und voegel, die klingen wie zahnarztbohrer. der viewpoint hat sich dann vor allem dadurch ausgezeichnet, dass man von dort aus nix gesehen hat, dafuer war man irgendwo ganz weit oben im wald. beim
abstieg bzw. rutsch hab ich mir dann noch die ferse aufgehaut aber macht ja nix, weil indianajones spuert keinen schmerz. aber trotzdem noch nicht genug des abenteuers, wir haben dann auch noch im wasserfall gebadet. fuer tomaz, den slowenen, hatte der urwald im anschluss an das bad eine ganz besondere ueberaschung auf lager: ein ganz entzueckender blutegel hat es sich auf seinem fuss gemuetlich gemacht und beschlossen, slowenisches blut zu
trinken. wir haben den egel mit pfefferspray kampfunfaehig gemacht aber tomaz hat geblutet wie sau. zum abschluss hab ich mir an diesem tag noch den linken unterschenkel am auspuff verbrannt aber so richtig mit megabrandblase und dann war ich wieder im hotel.

Photos / videos of "Stopover on the way to Phi Phi":

on the boat near krabi krabi last impressions of koh tao insects! a leach... before the leach...